Erster Security Token in Österreich!

Das Linzer Unternehmen Blockpit startet mit dem ersten Security Token in Österreich. Möglich macht dies unser weltweit erstes, rechtlich abgesichertes, dezentrale Network Protocol zur Durchführung von tokenisierten Security- und Equity-Offerings, das CRWD Network!

Der erste Security Token wurde in Österreich ausgegeben und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. „Wir haben uns aus mehreren Gründen für dieses neue Finanzinstrument im Rahmen der Unternehmensfinanzierung entschieden. Gegenüber einer traditionellen Investitionsrunde, über beispielsweise die Ausgabe von Aktien oder über Venture Capital, kann man mit einem Security Token als Unternehmer ähnlich wie beim Crowdfunding eine breite Masse ansprechen und das Angebot flexibel gestalten“, erklärt Florian Wimmer, CEO von blockpit.

Im Gegensatz zu einem klassischen Wertpapier ist der Security Token ein flexibel gestaltbarer „Smart Contract“, der vom Ausgeber in seiner Art und seinem Umfang frei und flexibel definiert werden kann. Generell spricht man hier jedoch von einem klassischen Finanzprodukt, welches auf einer Blockchain transparent verbrieft wird. Ein Security Token ist aufgrund seiner technologischen Natur frei gestaltbar. Es kann sich hierbei wie bei einer klassischen Aktie um tatsächliche Anteile an einer Firma handeln, aber auch um Umsatzbeteiligungen, Schuldverschreibungen oder vieles mehr. Die Vorteile, die solch eine Tokenisierung mit sich bringt, sind sowohl für Herausgeber als auch Käufer vielzählig.

blockpit STO CONDA CRWD Network

v.l.n.r.: Lukas Praml, Youniqx, Florian Wimmer, blockpit, Daniel Horak und Paul Pöltner, CONDA, credit: Johnny Be Good

Der herausgegebene Security Token (TAX Token) von blockpit garantiert in diesem Fall eine Umsatzbeteiligung in Form eines Genussrechts und stellt ein durchaus außergewöhnliches Finanzinstrument dar. „Security Token Offerings verbinden die Vorteile der herkömmlichen Unternehmensfinanzierung über die Ausgabe von Wertpapieren mit der Blockchain-Technologie und stellen gerade für Start-ups und KMUs eine innovative und günstige Art der Projekt- und Unternehmensfinanzierung dar“, so Rechtsanwalt MMag. Oliver Stauber, Partner bei Stadler Völkel Rechtsanwälte, welcher die Emission der TAX Token im Rahmen des STO (Security Token Offering) von Blockpit rechtlich begleitet.

 

Security Token könnten die Finanzwelt revolutionieren

Gerade im letzten Jahr boomten sogenannte ICOs (Initial Coin Offerings) als alternative Finanzierungsmöglichkeit unter Einsatz der Blockchain-Technologie. Security Token Offerings wirken den Schwächen, die ICOs oft hatten entgegen, indem umfassende Regulierungen und echte Vermögenswerte rechtlich gedeckt auf der Blockchain verbrieft werden. „Während 2017 das Jahr der ICOs war und 2018 der Bärenmarkt die überhitzten Erwartungen unter Schmerzen wieder auf den Boden der Realität geholt hat, zeichnet sich 2019 als das Jahr des STOs ab“, sagt Dr. Christoph Kletzer, Senior Lecturer am King's College London und Beirat der Digital Asset Association Austria (DAAA).

Mit den STOs sind die großen Erwartungen, die von ICOs oft enttäuscht wurden gereift und in rechtlich gesicherter Form realisiert worden. Unter den vielen Vorteilen lassen sich laut Kletzer drei hervorheben: Die gesteigerte Liquidität auch für kleinere Unternehmen, die Interoperabilität der Vermögensklassen und eine mögliche Innovation der Struktur der verbrieften Rechte. Prominente Beispiele für erfolgreiche STOs sind etwa Aspen Digital, die $ 18 M für Immobilienanteile an einem Luxus Ressort in Aspen aufgestellt haben oder der Technologie Wachstumsfond ANDRA Capital, der $ 1 Mrd im Auge hat. Während die USA bei der Gesamtzahl der STOs noch führen, ist die Schweiz bereits an zweiter Stelle. In Österreich und anderen europäischen Ländern gibt es laut Christoph Kletzer eine sichtbar gesteigerte Aktivität. Asien, bei ICOs führend, muss bei STOs jedoch noch aufholen.

 

„Die eigentliche Innovation an dem Security Token ist die Einfachheit der Gestaltung, die hohe Sicherheit und die schnelle technologische Umsetzung für beide Seiten.“

CONDA ICO Paul Pöltner

Paul Pöltner, CONDA Co-Founder und Managing Partner

 

Finanzielle Innovation in Österreich

Für die technologische Infrastruktur zuständig, wollen wir mittelfristig einen Standard für STOs etablieren. Gemeinsam mit blockpit nutzen wir die Infrastruktur unseres CRWD Networks um den STO durchzuführen. Zusammen mit blockpit nehmen wir somit eine Vorreiterrolle in Österreich ein und haben durch den Einsatz der Blockchain-Technologie die Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung auf das nächste Level gehoben. Unser Ziel ist es, der Anbieter für STO-as-a-Service zu werden. Die harte Arbeit sowie die zahlreichen Abstimmungsrunden mit spezialisierten Rechtsanwälten und europäischen Regulatoren haben sich gelohnt, denn letztes Jahr haben wir die weltweit erste technische Lösung für die einfache und mühelose Herausgabe von Security Tokens gelauncht!

Ein Schritt weiter gedacht: Chainlock als hochsichere Private-Key-Lösung!


Durch eine Kooperation mit der Staatsdruckerei-Tochter youniqx Identity AG gehen wir sogar noch einen Schritt weiter und integrieren eine hochsichere Private-Key-Lösung. „Chainlock“ eröffnet eine Vielzahl von Anwendungen; beginnend beim Schutz von Identitäten vor Hackern bis hin zum Schutz vor Kunstfälschern. Damit bieten wir eine einzigartige Lösung zur Tokenisierung von bereits existierenden und gut etablierten Finanzinstrumenten, die es sämtlichen europäischen Unternehmen erlaubt ihre eigenen, 100% rechtskonformen, Security- oder Equity Token herauszugeben.

Chainlock©youniqx Chainlock Karte

Chainlock©youniqx Chainlock Karte

 

Das Warten auf die Börsenfreigabe      

Für den Kauf eines Security Tokens ist allen voran kein klassisches Depot bei einer zentralisierten Entität nötig; beispielsweise einer Börse, die den Security Token handelt. Dazu ist nur ein Smartphone oder PC notwendig. Ab hier ist der Weg derselbe wie bei bereits bekannten Finanzprodukten. Während aktuell noch lizenzierte Börsen für den Handel mit Security Token auf sich warten lassen, wird es voraussichtlich erste Handelsplätze mit Ende des Jahres geben. Für die Vorläufer bei solch einem neuen Thema ist der Prozess natürlich noch mit vielen Hürden, sowie hohen finanziellen und zeitlichen Ressourcen verbunden. Warum sich junge RegTech-Unternehmen wie blockpit trotzdem für ein Security Token entschieden haben? Für Florian Wimmer liegt es auf der Hand: „Dieses Instrument passt perfekt zu uns als RegTech im Bereich von digitalen Assets auf Blockchain Basis. Es war von Anfang an klar, dass für uns als innovative Firma im Tech-Bereich eine klassische Finanzierung weniger interessant ist“. Schon früh wurde laut Wimmer mit dem Gedanken eines Utility Token in Form eines ICOs gespielt, aber aufgrund der rechtlichen Unsicherheiten schnell wieder verworfen. Der Security Token hat mit seinen zahlreichen Vorteilen alle Bedenken schnell eliminiert. „Aus unserer Sicht wird der Security Token den Finanzmarkt der Zukunft stark prägen - hier wollen wir von Anfang an dabei sein!“, Florian Wimmer von blockpit

Unser Ziel ist es darüber hinaus, einen kostengünstigen und effizienten Standardprozess für ein solches Token-Offering schon 2019 zu erschaffen. Auf einer solchen standardisierten Börse würden sich dann traditionelle Anleger mit dem neuen Segment der Digital Asset-Trader vereinen.

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