HERO: Startschuss für den 1. österreichischen ICO

Der Countdown läuft: Morgen Donnerstag, 14.09.2017, startet mit unserem Partner HERO der erste österreichische ICO. Mit HERO kommt somit ein völlig neues Konzept im Bereich Online-Wetten auf den Markt: Die Gewinne bzw. Verluste werden direkt unter den Teilnehmern verteilt – ohne den Buchmacher als 3. Instanz. Somit kommen die Wetten bei HERO komplett ohne Wettanbieter aus und die Spieler müssen keine Gebühren an diesen zahlen.

Den Business Angel Michael Altrichter hat HERO schon überzeugt: Zum ersten Mal überhaupt investiert der bekannte Unternehmer, der an 35 Startups beteiligt und Aufsichtsratvorsitzender von startup300 ist, in einen ICO. „HERO leistet Pionierarbeit, weil er der erste ICO nach österreichischem Recht ist. Für mich ist es wichtig, das Thema ICO in Österreich zu unterstützen“, zeigt sich Michael Altrichter begeistert. Welche Hintergründe und Überlegungen, die vielleicht auch für andere Crowdinvestoren interessant sein könnten, noch eine Rolle für sein Investment in den HERO ICO gespielt haben, hat er uns in einem Interview verraten.

crowdfunding altrichter michael

 

Wie lange setzen Sie sich bereits mit dem Thema ICOs auseinander? Was finden Sie daran besonders spannend? 

Mit dem Thema ICOs beschäftige ich mich seit etwa einem Jahr. Die Blockchain als Technologie habe ich schon länger am Radar. Ich habe mir unterschiedlichste Geschäftsmodelle im Detail angesehen, etwa das klassische Mining oder auch Geldautomaten, die Bitcoin gegen Bargeld tauschen und Ähnliches. Die Blockchain hat das Potenzial, ein Game Changer zu sein; Smart Contracts können viele Geschäftsmodelle von Grund auf verändern. ICOs fördern solche innovativen Geschäftsmodelle – das ist aus Business Angel-Sicht natürlich sehr spannend.

 

Wie lange beschäftigen Sie sich nun bereits mit dem Projekt HERO? Was hat Sie zu Ihrem ersten Investment bewogen? Was waren Ihre ersten Gedanken zu diesem Projekt?

Ich kenne als startup300-Member das Team um HERO schon seit zwei Jahren. startup300 hat ja schon früh in das Startup investiert. Beim ursprünglichen Geschäftsmodell war ich allerdings noch etwas skeptisch. Der Pivot von Herosphere und der Fokus auf das Thema E-Sports, einem der am schnellsten wachsenden Märkte überhaupt, hat mich aber überzeugt. Ich habe vor fünf Monaten in HERO investiert. Als feststand, dass HERO einen eigenen Token herausgeben wird, war für mich sofort klar, dass ich hier als Investor dabei sein möchte. Ausschlaggebend war mich für vor allem der Aspekt, dass sich auch startup300 stark einbringt. So habe ich mich gemeinsam mit anderen Business Angels an herosphere beteiligt. Natürlich werden wir auch HERO Tokens kaufen.

 

Wie kam es letztendlich zu dem Entschluss beim HERO-ICO zu investieren? Was waren Ihre Überlegungen dabei?

HERO leistet Pionierarbeit, weil er der erste ICO nach österreichischem Recht ist. Es ist wichtig, diese neue Form der Unternehmensfinanzierung in Österreich durchzuführen und nicht, wie bisher sehr viele Projekte, in anderen Märkten mit teils abenteuerlichen Firmenkonstruktionen. Das finde ich gut – ich investiere gerne in österreichische Projekte!

Für mich ist es wichtig, das Thema ICO in Österreich zu unterstützen. Durch HERO haben wir jetzt die Chance, den Anschluss an die internationale Community der Kryptowährungen und Tokens zu finden. Damit Österreich in diesem Bereich nicht weiter zurückfällt, ist es wichtig, in Österreich den ersten ICO durchzuführen und die ersten Tokens auszugeben.

Auch bei startup300 beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Blockchain. Wir organisieren z.B. Veranstaltungsreihen zu dem Thema gemeinsam mit Experten aus Politik und Wirtschaft, um für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen. Beim Rise of ICO (www.rise-of-ico.com) versammeln wir internationale Speaker. Weitere spannende Projekte sind bereits in der Pipeline, mit denen wir die österreichische Blockchain Szene proaktiv mitgestalten werden.

Dieser Aspekt, nämlich der Standort Österreich, gefällt mir auch sehr gut an HERO. Da ich den Online-Gaming Markt seit 15 Jahren sehr gut kenne, bin ich überzeugt, dass HERO Coin dort das Potenzial hat, ein Game Changer zu sein: Buchmacher werden eingespart und die Wetten transparent.

Wichtig bei einem ICO ist, dass dahinter ein klares Geschäftsmodell steht mit einem disruptiven Produkt und einem riesigen Markt. Und genau das trifft auf HERO zu: Der Wettmarkt ist ein riesiger, das Produkt bzw. der Token in diesem Fall ist neu und disruptiv (weil erstmals im Online-Wetten Bereich Buchmacher rausgekürzt werden) und das gesamte Geschäftsmodell ist neu. Der Aspekt, dass eben nicht 15% an einen Buchmacher gehen, sondern die Gewinne bzw. Verluste direkt zwischen den Spielern verteilt werden, macht HERO attraktiv für jeden, der Wetten platzieren möchte, genauso wie für jeden, der Wetten annehmen möchte.

 

Denken Sie, dass sich ICOs langfristig als gängige Methode der Unternehmensfinanzierung durchsetzen werden?

ICOs erleben einen Boom; im letzten Jahr wurden so über 800 Millionen Euro eingenommen, und die Tendenz ist sehr stark steigend. Finanzierungen über ICOs sind für Startups eine spannende Form der Finanzierung – vorausgesetzt, es liegt ein für Token geeignetes Geschäftsmodell dahinter. Ich vermute, ICOs werden in Zukunft noch viel bedeutsamer werden.

Die Frage wird dabei sein, wie sich die regulatorischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickeln. Noch könnte Österreich sogar zu einem Vorreiter im Bereich ICO auf EU-Ebene, vielleicht sogar weltweit, werden. Dazu wäre jetzt der richtige Zeitpunkt. Die Initiative von Wirtschaftsminister Mahrer geht in die richtige Richtung!

Für Investoren ist das Spannende an ICOs, dass kleinste Summen ebenso investiert werden können wie Millionenbeträge. Somit kann jeder bei einem ICO mitmachen – egal ob mit großem oder kleinem Budget. HERO als der erste österreichische ICO bietet sich da sicher an.

 

Welche Risiken spielen bei einem Investment in ein ICO-Projekt eine Rolle, was muss man als Anleger dabei beachten?

Man muss sich im Klaren sein, dass ICOs eine höchstriskante Anlegeform sind – dessen muss man sich ob der sehr hohen Gewinnaussichten bewusst sein.

Vor einem Token-Investment sollte man sich immer sorgfältig über das Projekt erkundigen und sich ausgiebig informieren. Wer ist das Team hinter dem Projekt, welches technische Knowhow ist vorhanden? Hat das Team die finanziellen und technischen Voraussetzungen um das Projekt zu realisieren? Und sich vor allem das Geschäftsmodell hinter der Kryptowährung bzw. dem Token ansehen: welches spezifische und echte Problem soll mit dem Krypto-Projekt gelöst werden?

Das finde ich bei HERO besonders spannend: Jeder, der schon mal eine Online-Wette abgeschlossen oder bei einem Online-Game mitgespielt hat: Egal, wie gut man gewettet oder gespielt hat, egal, wie viel man in das Spiel investiert hat, am Ende gewinnt doch immer der Buchmacher und man fühlt sich „abgezockt“. Dieses Problem gibt es nun mit HERO nicht mehr – durch die Blockchain Basis gibt es keine „Bank“ in dem Sinne, keine 3. Instanz mehr, sondern das von den Spielern investierte Geld wird zwischen den Spielern direkt (als Gewinn bzw. als Verlust) ausgezahlt.

 

Wie sehen Sie als Investor die Zukunft des Verhältnisses von Krypto- zu FIAT-Währungen? Welche zukünftigen Entwicklungen könnte es Ihrer Meinung nach in dem Bereich geben?

Ich glaube, dass sich das Verhältnis zugunsten der Kryptowährungen verschieben wird. Obwohl sie noch sehr jung und neu sind, mischen Krypto-Währungen schon kräftig am Finanzmarkt mit. Obwohl er heute absolut gesehen noch gering ist, wird der Anteil an Krypto in Zukunft auf jeden Fall noch sehr viel mehr werden.

Wer mehr über ICO, Kryptowährungen und HERO erfahren möchte, hat am Mittwoch, den 20. September 2017 die Möglichkeit bei unserem Crowdinvesting Event "Let them pitch - ICO Special" die Gründer von HERO persönlich kennen zu lernen: Kostenloses Ticket reservieren

 

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