Baufortschritte bei Pro Terra Maroc – Die Ploykultur-Farm wächst weiter

Auf dem Gelände von Pro Terra Maroc in Marokko hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Eine 5.000 Quadratmeter große Halle wurde als Überdachung für die ersten Fischteiche der Buntbarschzucht errichtet. Das Gebäude wird das Zuhause des ersten Moduls, für dessen Fertigstellung clean & green auf CONDA wirbt. Zwei der Fischteiche des ersten Moduls sind bereits errichtet, zwei weitere befinden sich im Bau. Auch die Fischaufzuchtstation von Pro Terra ist von der nahe gelegenen Stadt Dakhla auf die Farm gezogen. 32 Becken stehen für die Brutpärchen zur Verfügung. Ein Inkubationsbecken für den Fischlaich und 12 Becken für die frisch geschlüpften Fische sind ebenfalls vorhanden. Dort verbringen die Jungfische ihre ersten Tage, bis sie die richtige Größe für die großen Fischteiche erreicht haben.

 

Energieeffizienz steigert Produktivität in Aquaponik

„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz standen bei dem Bau der Halle im Vordergrund“, erklärt Michael Wielage, Geschäftsführer und Ideengeber der Pro Terra Maroc. Das Konzept der neuen Halle überzeugt. Die Überdachung der Fischteiche sorgt für ideales Klima für die heranwachsende Buntbarschpopulation. Die Halle fängt die Wärme der Sonne ein und sorgt für optimale Temperaturen für die wärmeliebenden Fische. Durch die Nutzung der direkten Sonneneinstrahlung spart das nachhaltig-orientierte Projekt die Heizkosten und reduziert den Energieverbrauch herkömmlicher Aquaponikanlagen um ein Vielfaches.

 

Nachhaltige Fischzucht ermöglicht profitables Wachstum

Mit der Unterstützung der CONDA-Crowd und zahlreichen weiteren Investor:innen wird clean & green die Pro Terra Farm weiter ausbauen und die erste Fischzuchthalle fertigstellen. Aus dem ersten Modul wird Pro Terra noch in diesem Jahr 500t Buntbarsch ernten und verkaufen können. Bereits im darauffolgenden Jahr erreicht dieses Modul seine jährliche Regelproduktionskapazität von 2.000t Fisch. Konservativ berechnet resultiert daraus ein Umsatz von 1,75 Mio. € in 2023 und bis 7 Mio. € im Regelbetrieb in den Folgejahren.
Nach dem erfolgreichen Start der Produktion erwartet Pro Terra die Gewinn-Schwelle bereits im Jahr 2024 zu erreichen. Danach wird der Gewinn für das 1. Modul in der Periode 2023 bis 2029 um ca. 40% jährlich wachsen. Bei planmäßigem Verlauf der Inbetriebnahme des Moduls, seines Betriebs und der Vermarktung der Fangmenge erwartet Pro Terra Maroc die Amortisation des Investments in ca. 18 Monaten. Das ertragreiche Geschäftsmodell ermöglicht Pro Terra, eigene Mitarbeiter:innen auszubilden und ein Kompetenzzentrum für nachhaltige Polykultur zu etablieren. Eine Strategie, die weiteres Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften ermöglicht!

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